Ein Höchstmaß an Automatisierung
Schon kurz nach der ersten Präsentation der Kartuschen basierten, automatischen Farbversorgung für den Bogendruck „ink.line“ entschied sich die Firma druckpartner in Essen für den Einsatz dieser Lösung auf ihren Maschinen. Die Vorteile der Farbkartusche gegenüber der konventionellen Dose liegen auf der Hand:
- weniger Abfall durch den luftdichten Verschluss des Gebindes
- weniger Restmengen durch die komplette Entleerung der Kartusche
Darüber hinaus gewährleistet der Sensor im Kartuschenhalter die stets gleichmäßige und angemessene Befüllung des Farbkastens. Mit dem Einzug der automatischen Farbversorgung steigerte sich proportional die Produktivität im Drucksaal.
„Durch diesen ersten Schritt der Automatisierung hatten unsere Mitarbeiter an der Maschine natürlich entsprechend mehr Zeit, sich um wesentlichere Aufgaben zu kümmern, als den Füllstand des Farbkastens. Schon nach kurzer Zeit steigerte sich noch einmal die Qualität unserer Erzeugnisse“, erklärt Betriebsleiter Gerd Florian.
In den Folgejahren expandierte druckpartner in beachtlicher Geschwindigkeit. Es wurde in zusätzliche, neue Maschinen im großen Format und mit bis zu 10 Druckwerken investiert. Konsequent wurden auch diese mit dem Traversen-System der ink.line ausgestattet. In der Spitze waren es schließlich 36 Druckwerke, die auf diese Art mit Farbe versorgt wurden.
„Der Zeitpunkt war erreicht, konsequent den nächsten Schritt in der automatischen Befüllung zu machen, die zentrale Farbversorgung“, erklärt Gerd Florian. „Hier wurde nun das hohe Maß an Flexibilität des ink.line-Systems genutzt, die direct.ink.line.“
Bei dieser Erweiterung wird einfach die Kartusche durch ein Befüll-Ventil ersetzt, das über einen Schlauch und eine komplexe Verrohrung durch leistungsstarke Pumpen aus Großgebinden mit Farbe versorgt wird.
Basierend auf seiner jahrelangen Erfahrung hat der technotrans-Service das gesamte Projekt verantwortlich übernommen. Von der ersten Planung bis zur letzten Schraube, die festgezogen werden musste. Ein besonderer Clou bei druckpartner ist es, dass die Verrohrung über der Deckenverkleidung verläuft. Es sind also kaum Querverbindungen im Drucksaal erkennbar, sondern nur die Befüllrohre, die direkt aus der Decke kommen.
„Die Arbeit des technotrans-Service war wirklich beispielhaft problemlos“, so der druckpartner-Betriebsleiter. „Mit großer Souveränität wurden die vorher erstellten Pläne umgesetzt. Die Installation der Pumpenstation, die Verrohrung, die Montage der Befüll-Ventile – alles lief präzise wie ein schweizer Uhrwerk.“
Ein Höchstmaß an Flexibilität sichert sich druckpartner durch austauschbare Schnellverschlüsse zu den einzelnen Farbrohren. Hierdurch lässt sich in kürzester Zeit die Reihenfolge der Farben in der Maschine ändern.
„Am meisten hat uns beeindruckt, mit welcher Selbstverständlichkeit jeder Handgriff von den technotrans-Experten erledigt wurde“, beschreibt Gerd Florian die Installationsarbeiten abschließend. „Der Eindruck, den die Service-Techniker hier hinterlassen haben, gibt uns das sichere Gefühl, dass die ganze Anlage auch absolut reibungslos funktionieren wird.“
Quelle:http://www.technotrans.de/de/services/newsletter/technoplus/servicenl1druckpartner.html
Bis zu 10 Werke pro Maschine werden bei
Druck-Partner über direct ink.line versorgt.
Jeweils vier Farben enden direkt an einem Farbwerk.
Über Schnellverschlüsse wird komfortabel die
Farbreihenfolge geändert.

